Verstärkung für das Team der RSV

Ab dem 01.01.2021 ist Wolfgang Tomek befristet bis zum Ende des Jahres 2022 als Geschäftsführer der RSV GmbH und deren Tochterunternehmen mit an Bord. Gemeinsam haben die Gesellschafter vertreten durch die Bürgermeister der Städte Pfullingen und Reutlingen sowie den Gemeinden Eningen unter Achalm und Pliezhausen im Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung dies gestern beschlossen.

Notwendig wurde diese Unterstützung, da sich durch die Corona-Krise und den damit verbundenen geringeren Einnahmen im Personennahverkehr und Mehrkosten im Rahmen des neuen Stadtbusnetzes erheblich höhere Fehlbeträge in der Unternehmensgruppe ergeben haben, als bisher geplant.

Mit Herrn Tomek, als Spezialist für Unternehmen in besonderen Situationen, sollen Einsparungen und mögliche Lösungen erarbeitet werden.

Für dieses Vorgehen wurden die Kompetenzen in den Gesellschaften der RSV-Gruppe für diesen Übergangszeitraum klar geordnet:

 

  • Herr Hogenmüller wird weiterhin als ein Geschäftsführer der RSV Service GmbH und absoluter Kenner des operativen Fahrbetriebs und der regionalen Besonderheiten im Busnetz mit Rat und Tat bei der Lösungserarbeitung unterstützen.
  • Herr Balcerek als einer der bisherigen Geschäftsführer der RSV-Gruppe wird in seiner Rolle als Geschäftsführer der Stadtwerke Reutlingen und als Gesellschafter und größter Gläubiger der RSV GmbH bei der Sanierung unterstützten.
  • Herr Tomek als Alleingeschäftsführer der RSV GmbH und der RSV KG sowie gemeinsam mit Herrn Hogenmüller in der RSV Service GmbH, hat Erfahrungen in kommunalen Gremien und im Nahverkehr und wird sich vorübergehend zentral um notwendige Maßnahmen kümmern.
     
    Herr Oberbürgermeister Keck sagte zum Beschluss im Aufsichtstrat und in der Gesellschafterversammlung am 14.12.2020:
    „Ich bin froh, mit Herrn Tomek einen absoluten Profi im Team zu haben. Wir brauchen ihn für diese herausfordernde Aufgabe in schwierigen Zeiten. Wir bekennen uns als Stadt langfristig zum neuen Stadtbusnetz und sehen es auch als alternativlos. Klar ist aber auch, dass sich die RSV diese Fehlbeträge nicht dauerhaft leisten kann. Und auch die Stadt Reutlingen wird Fehlbeträge in dieser Höhe nicht ausgleichen können – zumal in diesen finanziell schwierigen Zeiten. Deshalb werden wir Einsparungen und Optimierungen vornehmen müssen. Aktuell ist auch die Auslastung - vor allem bedingt durch Corona - zu gering, um dauerhaft die Kosten der leer fahrenden Busse tragen zu können. Ich hoffe auf eine Erholung und ein baldiges wieder Ansteigen der Fahrgastzahlen. Das wird dann auch wieder eine andere Kostendeckung und einen größeren Leistungsumfang ermöglichen.“